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Erleben Sie die einzelnen Schritte bis zur Geburt eines Teddys
Alle SOSCH-Bears werden aus qualitativ hochwertigem Schulte Mohair oder Alpaca hergestellt. Dabei muss kein Tier für die Gewinnung des Haares sterben, da diese geschoren werden. Aus der Wolle dieser Tiere werden dann diese schönen Stoffarten gewoben. Mohair ist das Haar der Angoraziege. Der Ausdruck Mohair entstammt der arabischen Sprache welcher dort einen aus Ziegenhaar gefertigten Stoff beschreibt. Durch spezielle Verfahren werden spezielle Effekte erzielt, welche diesen Stoff weltweit einzigartig machen. Außerdem ist er sehr strapazierfähig und hat dabei einen seidigen Glanz. Desweitern, verwende ich für meine Bären gerne auch das sehr edle Alpaca fell. Diese anmutigenden Tiere leben in Gebirgstälern der Anden, in Höhen von bis zu 4.000 Meter. Das Fell der Alpacas ist bekannt für seine besondere Feinheit und ist außergewöhnlich weich. Die Pfoten der SOSCH-Bears sind meist aus einem farblich zur Fellfarbe passenden Ministoff. Unabhängig vom Grundmaterial gibt es alle Stoffsorten in vielen Farben, Strukturen, Mustern und Längen. So bekommt jeder einzelne SOSCH-Bear seine ganz persönliche Note und jeder Teddy fühlt sich beim Knuddeln unterschiedlich an.
Jeder SOSCH-Bear hat sein eigenes Schnittmuster, welches ich selbst designt habe. Ein Teddy besteht dabei fast immer aus mindestens 21 einzelnen Stoffteilen . Es ist ein langer Weg bis alle Einzelteile zu einem Teddy zusammen genäht werden können. Bis das finale Schnittmuster feststeht, können mehrere Versuche notwendig sein. Ich bin erst zufrieden, wenn der Teddy letztendlich die für mich richtigen Proportionen hat. Liegt nun dieses Schnittmuster einmal fest, wird es mit einer Schablone auf den Stoffrücken aufgezeichnet und kann immer wieder verwendet werden. Damit dem Teddy später keine Haare fehlen, wird das aufgezeichnete Muster mit einer spitzen Schere vorsichtig ausgeschnitten. Sind alle Einzelteile ausgeschnitten, werden diese teilweise mit der Maschine oder von Hand zusammen genäht. Somit habe ich am Ende dieses Schrittes kleine, leere Teddyglieder vor mir liegen, welche in den nächsten Schritten befüllt und zusammengesetzt werden.
STOFFE
SCHNITTE
DETAILS
Damit nun aus der leeren Hülle ein stattlicher SOSCH-Bear wird, werden die meisten Teddys mit Füllwatte (meist Faserbällchen) gestopft. Spezielle Teddymodell werden abhängig von ihrer Funktion zum Teil mit Granulaten, Kirschkernen oder mit einem Mix aus verschieden Füllmaterialien gestopft. Wenn es gewünscht wird, kann ein Teddy auch eine Brummstimme oder eine Spieluhr bekommen, welche im Torso eingesetzt wird. Nach dem Füllen werden alle Teile des SOSCH-Bears zusammengesteckt. Dies geschieht mit “Gelenkscheiben” aus Pappe und Metallstiften. Diese befestigen den Kopf und alle Gliedmaßen des Teddys am Rumpf, so dass der Teddy Arme und Beine bewegen und den Kopf drehen kann. Das besondere an den SOSCH-Bears ist, dass jeder Teddy ein Unikat ist und ein Herz eingesetzt bekommt. Denn was wäre ein Teddy ohne ein großes Herz, welches all die Liebe verteilen kann?
FÜLLUNG
Erst durch kleine Feinheiten bekommt der Teddy letztendlich eine besondere Note und seinen unverwechselbaren Charakter. Deshalb wird zum Schluss die Nase gestickt und es werden zwei Fäden für den Mund gespannt; mal schmunzelnd, mal lächelnd, mal traurig, je nach Länge oder Winkel der Fäden oder nach dem “Gemütszustand” der GeBÄRmama. Die strahlenden Augen sind aus Glas und werden in verschiedenen Farben mundgeblasen. Sollte ein Teddy der Freund für ein Kleinkind werden, erhält dieser Teddy selbstverständlich, kindersichere Augen aus Kunststoff. Zum Schluss noch ein Schleifchen, ein Herzchen oder ein Tuch und schon steht der Teddy zur Adoption bereit. Bis ein Teddy zur Adoption freigegeben werden kann, dauert es viele Stunden. Je nach Größe des Modells und nach der Beschaffenheit des Fells sind zwischen 6 und 20 oder auch mehr Arbeitsstunden erforderlich. Danach werden alle Daten des Teddy erfasst und dokumentiert.